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Die Malediven – ein Staat aus Atollen und Inseln
Die Malediven sind ein Inselstaat, der südwestlich von Indien und Sri Lanka im Indischen Ozean liegt und das flächenmäßig kleinste Land Asiens darstellt. Sie bestehen aus mehreren Atollen und fast 1.200 Inseln, von denen jedoch nur etwa ein Viertel bewohnt ist. 220 von ihnen beheimaten Einheimische, während 87 nur für den Tourismus genutzt werden.

Malediven
Der Tourismus stellt überdies die Haupteinnahmequelle dieses sehr armen muslimischen Landes dar – und so arbeiten die meisten der knapp 400.000 Malediver entweder in der Hauptstadt Malé oder als Personal in den Hotels beziehungsweise Resorts auf den Touristen-Inseln. Ansonsten hätten sie auch keinerlei Zugang zu jenen Eilanden – und im Gegenzug dürfen Reisende die so genannten „local islands“ nur im Rahmen von geführten Touren betreten.
Mittlerweile gelten die Malediven als Traumziel für einen Badeurlaub unter tropischer Sonne.
Und in der Tat sind es nicht nur die Dauer-Sonnenschein-Garantie und die ganzjährig konstant heißen Temperaturen, die selbst nachts nur selten unter 25° Celsius sinken, welche die Inselgruppe so anziehend machen. Es sind auch die atemberaubenden schneeweißen Strände, das glasklare türkisblaue Wasser und die vielfältigen Wassersportmöglichkeiten, welche die nahezu auto-freien Malediven wie das Paradies auf Erden erscheinen lassen.
Wie in fast jedem überwiegend touristischen Land in Fernost wurde auch hier erst spät erkannt, wie wichtig der Umweltschutz ist, um die Natur und somit auch das touristische Potenzial zu erhalten.
So erklärte die maledivische Regierung Ende der 90er Jahre große Gebiete zum Meeres-Nationalpark und schützt so die stark zurückgegangenen Populationen von Haien, Schildkröten und Riff-Fischen als auch die Korallen-Riffe selbst.
Zwar blieben diejenigen Inseln, welche von Atollen umgeben und dadurch relativ geschützt sind, von der zerstörerischen Wirkung des verheerenden Tsunami im Jahr 2004 weitestgehend verschont – der Klimawandel, die damit einhergehende Hebung des Meeresspiegels und der möglicherweise drohende Untergang der Malediven jedoch sind weiterhin ein riesiges Problem.
Taucherlebnis Malediven

Tauchurlaub Malediven
Urlaub auf den Malediven.
Wer das sagt, sagt es bestimmt mit Stolz. Die Malediven sind bestimmt ein Traumziel für viele Touristen. Die Malediven sind ein Inselstaat. Insgesamt hat der Staat eine Fläche von 298 Quadratkilometer und eine Einwohnerzahl von fast 400.000 Menschen.
Die Malediven liegen im Indischen Ozean. Sie bestehen aus mehreren Atollen. 220 Inseln sind von Einheimischen bewohnt, 87, der insgesamt 1196 Inseln werden touristisch benutzt. Seit 1965 sind die Malediven selbständig. Die Hauptstadt Malé ist die einzige Stadt des Inselstaates.
Auf den Inseln, die für die Touristen bestimmt sind, leben keine Einheimischen, dort dürfen Einheimische nur sein, wenn sie dort arbeiten. Im Gegenzug dürfen die Touristen die Inseln der Einheimischen nicht besuchen. Die Regierung hat dafür einen guten Grund. Auf den kleinen Inseln wohnen teilweise nur etwa 100 Menschen, die sich von den Touristen gestört fühlen und aus dem natürlichen Gleichgewicht gebracht werden können.
Da der Wohnraum auf den Malediven sehr begrenzt ist, wurde 1997 mit der Planung einer künstlichen Insel geplant. Nach Abschluss der ersten Phase soll dort Wohnraum für rund 60.000 Menschen erstellt werden.
Zwischen November und April sollte man auf die Malediven reisen. Es ist dort konstant heiß, die Temperaturen sinken selbst nachts nicht unter 25 Grad.
Die Malediven bieten ein Eldorado für Taucher. Die vielen Korallenriffe und vor allem die Bewohner sind faszinierende Beobachtungsobjekte, die jeden Taucher erfreuen werden. Tourismus auf den Malediven hat gar keine so große Vergangenheit wie man meinen könnte. Erst 1972 machten die Inseln Bandos und Kurumba den Anfang. Dort ein schönes Hotel zu finden wird wahrscheinlich keine Schwierigkeiten bereiten.